Mindful Presence

Mindful Presence /
Achtsames Gewahrsein

Mindfulness – Mindful Presence

When we refer to mindfulness, or mindful presence, we’re not referring to some kind of meditation technique. Instead, we refer to a way of being in and interacting with the world; a quality, if you like, with which we can live our lives and experience our existence exactly as it is. Mindfulness refers to the quality of being openly present to our experience in this moment.

“Openly” means in a non-judgmental way and “present” means being aware of what’s going on – inside of us in the internal world and outside of us in the external world. Mindfulness can be understood as a synonym for active alertness – the ability to be awake and aware in this moment. Awake and aware of our inner and outer experience.

 

Achtsamkeit – Achtsames Gewahrsein

Mit Achtsamkeit, meinen wir nicht eine Meditationstechnik. Stattdessen meinen wir das Sein in der Welt, das Interagieren mit der Welt; Eine Qualität, wenn man so will, mit der wir unser Leben leben können und wir unser Dasein exakt so erfahren können, wie es ist. Achtsamkeit meint das offen sein, präsent sein im Augenblick, in diesem Moment.

„Offen” heißt nicht-bewertend. „Präsent” meint das Gewahrsein dessen, was passiert – in uns, in der inneren Welt und außerhalb von uns, in der externen Welt. Achtsamkeit kann als Synonym für aktive Aufmerksamkeit verstanden werden, als die Fähigkeit im Moment wach und bewusst zu sein; wach und unserer inneren und äußeren Erfahrung bewusst.

 


We are continuously interpreting our experience – both the inner and the outer – and this interpretation generally serves as our foundation for understanding, action and reaction. This interpreting (categorizing, judging and evaluating) takes place to a large degree unconsciously – that is to say without our awareness; by default; on autopilot. This autopilot is the foundation of much (most/all) of the suffering and discontent in our lives – our stress, overwhelm, conflict, anger, impatience, fear, worry, anxiety, depression, loneliness, feelings of unworthiness, guilt, shame, etc.

We never suffer because of the events in our lives (even if they are painful), but instead because of our interpretations. For many of us, however, it is difficult, if not impossible, to distinguish between the two, thus separating the inner interpretation from the outer world. Distinguishing what we see, hear, feel, taste and smell from what we think about it. Distinguishing the object, person or event from our concept of it/them.

 

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Wir interpretieren andauernd unsere Erfahrungen (sowohl die inneren als auch die äußeren) und diese Interpretation dient uns als Grundlage für unser Verstehen, für Aktion und Reaktion. Diese Interpretation (Kategorisieren, Beurteilen und Bewerten) findet zu einem großen Teil unbewusst statt – also ohne unser Bewusstsein. Es passiert automatisch, wir sind auf Autopilot gestellt. Dieser Autopilot ist der Grund für die meisten, wenn nicht sogar für alle unsere Leiden und Unzufriedenheit im Leben. Für unseren Stress, unser Überfordert-Sein, für Konflikt, Ärger, Ungeduld, Furcht, sich Sorgen machen, Angst, Depression, Einsamkeit und sich wertlos fühlen, für Schuldgefühle und Scham, usw.

Wir leiden nie wegen der Ereignisse in unserem Leben (auch wenn diese schmerzvoll sind), sondern wegen unserer Interpretation dieser Ereignisse. Für viele von uns ist es schwierig bis unmöglich zwischen den beiden zu unterscheiden, also die Interpretation in unserem Inneren von der Außenwelt abzugrenzen – was wir sehen, hören, fühlen, schmecken und riechen auf der einen Seite und was wir darüber denken auf der anderen. Objekt, Person und Ereignis sind von unserem Konzept davon verschieden.

 


Mindful awareness allows us to perceive ourselves from a more objective position – we become aware of our thoughts, emotions and behaviors. And it also allows us to perceive other persons/beings, events and happenings from a more objective position. This gives us the space to move out of reactivity and into understanding and sustainable action.

Developing an ability to be mindfully aware is the best tool we can have to cut through mental noise and the restrictive conditioning of our mind. Our mental and behavioral habits move more and more into conscious awareness where they can be seen and understood for what they are – only mental and behavioral habits, that have no inherent truth value per se. If they are helpful and healing they strengthen, if they are not they fade in the light of our awareness.

 

 

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Achtsames Gewahrsein erlaubt uns, unser Selbst aus einer objektiveren Position aus wahrzunehmen. Wir werden unserer Gedanken, unserer Emotionen und Verhaltensweisen bewusst. Und es erlaubt uns auch, andere Personen/Wesen, Ereignisse und Geschehnisse aus einer objektiveren Warte zu betrachten. Das verschafft uns mehr Raum, heraus aus der Reaktivität, hin zu einem Verstehen und einer nachhaltigen Handlungsweise.

Die Fähigkeit zu entwickeln, achtsam gewahr zu sein ist das beste Werkzeug um den mentalen Lärm und die einschränkenden Konditionierungen unseres Geistes zu durchtrennen. Unsere geistigen Gewohnheiten und Verhaltensmuster verwandeln sich mehr und mehr in bewusstes Gewahrsein, mit dem sie als das erkannt werden können, was sie sind: nur geistige Gewohnheiten und Verhaltensmuster, die keine eigenständige Wahrheit, keinen Wert an sich haben. Wenn diese Gewohnheiten und Verhaltensmuster hilfreich sind, dann werden sie gestärkt. Wenn sie es aber nicht sind, dann verblassen sie im Licht unseres Gewahrseins.

 


Mindful awareness as a tool to distinguish the interpretation (personal reality) from the outer world (collective reality) is the doorway into understanding and resolving conflict, deepening relationships and improving the quality of our lives. This doorway leads from feelings of stress, overwhelm, conflict, anger, fear, worry, anxiety, loss of control, etc.. into a sense of well-being, connection, and joy.


Achtsames Gewahrsein ist das Werkzeug, um die Interpretation (unsere persönliche Realität) von der Außenwelt (die kollektive Realität) zu unterscheiden. Der Weg geleitet uns zu einem Verstehen und Lösen von Konflikten, zu tieferen Beziehungen und einer verbesserten Lebensqualität. Dieser Weg führt fort von Gefühlen wie Stress, Überforderung, Konflikt, Ärger, Furcht, Ängstlichkeit, Kontrollverlust usw., hin zum Gefühl des Wohlergehens, der Verbundenheit und der Freude.